Posts Tagged ‘Piff’

Busan vor über 20 Jahren

Oktober 1, 2016

BIFF, das Internationale Filmfestival in Busan, wird 20 Jahre alt. Damals noch in Nampodong, dem alten Kinozentrum.
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Filmplakate waren oft noch gemalt:
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Auch die Umgebung hat sich verändert. Hier die Sicht auf Jagalji:
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Und heute:
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Blick auf den Hafen 1993:
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Und heute:
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Pusan Film Festival am Wochenende

Oktober 11, 2009

Kaum eine andere Woche ist so international in Busan wie die Zeit während des Pusan Film Festivals. Trotzdem richtet sich die Aufmerksamkeit der Busaner vor allem auf die einheimischen Kinogrößen. Heute zum Beispiel der Auftritt von Uhm Jung-hwa (엄정화), die erst kürzlich eine wichtige Rolle im Film Haeundae spielte. Der Zuschauermagnet des Sommers.
Uhm Jung-hwa (엄정화) II
Solche Auftritte sind nur kurz für Fan-Publikum und Neugierige.
PIFF II Uhm Jung-hwa (엄정화)
Etwas anders ist es schon, wenn chinesische Filmgrößen auftauchen, wie hier Wu Anya, Film: „Chengdu, I love you“.
PIFF China V
Im gleichen Film die Schauspielerin Tan Weiwei:
PIFF China IV
Gestern abend gab es Gelegenheit die Hauptpersonen des deutschkoreanischen Dokumentarfilms „Endstation der Sehnsüchte“ zu treffen. Eine Dokumentation über drei Ehepaare aus dem deutschen Dorf in Namhae, die nach Jahrzehnten zusammen in Deutschland sich an der Südküste Koreas niedergelassen haben:
Home from Home IIIRegisseurin: Sung Hyung Cho, die auch „Full Metal Village“ über das Heavymetal-Festival in Wacken (Schleswig-Holstein) gedreht hat und schon lange in Deutschland lebt.
Einer der Hauptprotagonisten in der aktuellen Dokumentation:
Home from Home II

PIFF

Oktober 9, 2009

PIFF
Heute war mein Einstieg in das Pusan Filmfestival. Mehr als 300 Filme aus 70 Ländern oder so. Schwer zu sagen wie viele es wirklich sind, da es viele Kooperationen gibt. Den ersten Film „Das weisse Band“ habe ich in Haeundae, Lotte Centum, gesehen. Er ist preisgekrönt in Cannes in diesem Frühjahr gelaufen und hat den Kinostart gerade in Deutschland. Das Riesenkino in Haeundae war gut besetzt, und erstaunlich: Die meisten sind nicht gleich beim Abspann rausgegegangen, obwohl schon über 150 Minuten gelaufen waren:

Der Film packt einen nicht direkt, es gibt keine Hauptfigur, mit der man die Geschichte verfolgt. Aber die Bilder und Szenen sind, ähem, nachhaltig in schwarz-weiss. Warum? Vielleicht deswegen, die Begründung des Filmdirektors:

das-weisse-band_de

Auszeit vom Filmfestival

Oktober 10, 2007

Kadri Kõusaar, die Filmdirektorin aus Estland ist zusammen mit uns ins Landesinnere gefahren. Die Gelegenheit, um in einem ganz normalen Restaurant auf dem Lande Mittag zu essen.

Oder in einer Apotheke eine Medizin in kleinen Flaschen gegen Erkältung gleich vor Ort einzunehmen
Kadri Kousaar
Das Ziel des Ausflugs waren zwei größere buddhistische Tempel, die meist in Tälern der Gebirgszüge zu finden sind. Diese Szene passiert man in der Toranlage.
Tempeleingang
Ein Gebäude wird restauriert mit Hilfe eines Bambusgerüsts.
Babus-Gerüst
Und die notwendigen Dachziegel können von Besuchern gestiftet werden. Hier die Widmung eines Kindes:
Gestiftete Dachziegel
Hinter dem Tempel, der auch an einem Bach liegt, führen Wege in die umliegenden Wälder:
Kadri Kousaar
Nebenbei haben wir erfahren, dass gestern die Vorstellung ihres Films in Busan ein guter Erfolg war, wichtige Tageszeitungen in Korea werden berichten, allerdings hat die Sache einen Haken. Gegen den Film „Magnus“ läuft ein Verfahren. Er wurde gedreht nach einer wahren Begebenheit und obwohl Namen und alles geändert wurden, hat sich eine darin verwickelte Person wiedererkannt und persönlich bloßgestellt gefühlt. So traut sich kaum ein Kinobetreiber diesen Film aufzuführen, und man kann damit auch nichts verdienen, eine vertrackte Situation.
Kadri Kõusaar,Pusan Ilbo, Korea

Das Filmfestival II

Oktober 8, 2007

Das Wochenende und der Montag waren ziemlich turbulent. Anstatt aussergewöhnliche Filme zu schauen habe ich die meiste Zeit mit Leuten hinter der Leinwand verbracht. Hauptsächlich mit dieser estnischen Filmdirektorin, Kadri Kousaar, die am Rande Busans gerade ein Motiv festhält, was für spätere Zeiten wertvoll sein kann. Ein Wildwasserfluss wird an dieser Stelle gartenähnlich umgestaltet. Jemand ist für die Komposition der kleinen Wasserfälle zuständig. Aufgenommen heute kurz vor Sonnenuntergang nahe beim Beomeosa Tempel:

Sie ist Jahrgang 1980, hat mit 13 Jahren angefangen journalistisch zu arbeiten , auch fürs Radio, schreibt während des Festivals Kolumnen für das wichtigste estnische Wochenmagazin Eesti Ekspress, selbst von Korea aus, hat schon mehrere Bücher veröffentlicht. Aber in Busan stellt sie ihren ersten Film vor. Wahrscheinlich ist Filmemachen der nächste Schwerpunkt ihrer Projekte. Und mit ihrem Film war es die erste estnische Produktion, die in Cannes jemals als unabhängig produzierter Film vorgestellt wurde.
Kousaar
„Hinter der Leinwand“ bedeutet häufig so eine Szene: Die Estin, eine Filmpromoterin mit ihrer Tochter, ein Fotograf und zwei Interviewerinnen. Das sind die Pflichten, die bei einem Festival als Beteiligter absolviert werden müssen.
Kousaar II
Ausserdem ist sie eine der Wenigen, die jetzt noch schwimmen gehen in Busan. Außer ein paar Surfern, war nichts mehr los. In der Mitte des Fotos einer der Haupttreffpunkte des Filmfestivals, der Piff Pavilon.
Kousaar - film director

Internationales in Busan

Oktober 5, 2007

Mit 4 Millionen ist eine Stadt scheinbar international genug: durch Größe. Europa hat es einfach. Deutschland grenzt zum Beispiel unmittelbar an Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Und alle müssen da durch, wollten sie sich gegenseitig besuchen. Ganz zu schweigen vom Güter- und Urlaubs-Verkehr.

Südkorea grenzt an Nordkorea, und diese Grenze ist dicht. Von Busan aus kann man die nächstgelegene japanische Insel sehen, bei gutem Wetter. Oder anders ausgedrückt: Auf koreanischen Autobahnen gibt es nur koreanische LKWs. Kein RUS-, BIH-, EST-, N- oder sonstiges Nationalitätenkennzeichen ist zu sehen.

Vieles wirkt bemüht, wenn es um Weltläufigkeit geht, in Busan. Aber Piff, das Pusan Film Festival ist da schon anders. Die Kombination aus koreanischer Freude am Kino und dem internationalen Filmeschaffen hat sich zu einem der größten Filmfestivals weltweit entwickelt. Hier zur Erinnerung das Plakat der 1. und 3. Austragung 1996 und 1998:
Piff Plakat von 1996
Passanten betrachten die Fotoportraits der beteiligten Filmdirektoren.
Piff
Gestern war noch alles im Aufbau begriffen, heute lief das erste Volltagesprogramm.
Piff Donnerstag IV