Archive for the ‘Waeseong -Japanische Burgen in Korea – Japanese Castles in Korea – 왜성 -倭城’ Category

Gijang waeseong 기장 죽성리 왜성

Februar 28, 2013
Gijang waeseong 기장 죽성리 왜성 by Jens-Olaf
Gijang waeseong 기장 죽성리 왜성, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

Jetzt wird aufgeräumt, und dabei tauchen bisher versteckte Toreinfassungen auf. Japanische Festung von 1592 in Jukseong-ri, Gijang.

Die Japaner nutzten auch eine ältere koreanische Festung vor Ort. Sie wurde mit einbezogen, die besten sichtbaren Abschnitte:
Gijang waeseong 기장 죽성리 왜성
Und hier:
Gijang waeseong 기장 죽성리 왜성

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임랑포왜성 林浪浦倭城 Imrang Waeseong – ein Modell

Februar 22, 2013
Imrang Waeseong by Jens-Olaf
Imrang Waeseong, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

So nah und immer verpasst. Endlich ein aussagekräftiges Modell einer japanischen Festung in Korea von 1592-1598. Und ausgerechnet die Imrang-Burg, die gar nicht ausgeschildert ist. Die Steinstrukturen sind noch heute zu sehen, aber nur für den, der weiß, wo sie zu finden sind. Imrang gehört zu Gijang, was wiederum zu Busan gehört. Und im Gijang Cultural Center am Stadtrand gibt es das Modell schon eine Weile. Im Grunde sind es zwei Modelle, hier ist der Höhenteil mit dem Turm des Generals. Unten am Strand war ebenfalls eine weitläufige Anlage, die jetzt vom Küstenort Imrang überbaut ist.

Unten lag eine komplex angelegte Siedlung mit Verteidigungsmauern. 1592 am Anfang des Imjinkriegs waren auf dem Land die Musketen der Japaner die ausschlaggebende Waffe – die Koreaner hatten vorwiegend Pfeile und Bogenschützen. Hier sieht man gut die vielen Schießscharten, die den Vorteil ausspielten. Obwohl die Koreaner die besseren Kanonen hatten, wussten sie nicht, diese gezielt einzusetzen. Das klappte aber bei der koreanischen Marine, wobei die Japaner fast immer im Hintertreffen waren. Aber an der koreanischen Ostküste spielte das die ganzen Jahre keine Rolle, denn der Seekrieg fand vorwiegend im Südwesten statt.
Imrang Waeseong
Die zugrundeliegenden Karten aus einer Ausstellung im Gijang Cultural Center:
Imrang Waeseong
Info am Modell:
Imrang Waeseong
Das Gebäude:
Gijang Cultural Center
Und noch eine Skizze:
Imrang Waeseong
Gijang war auch aus einem anderen Grund als Militärsicherung interessant. Hier war ein Zentrum der Keramikherstellung, viele Handwerker wurden nach Japan zwangsverschleppt. Die hochgehandelten Produkte basierten auch auf den zahlreichen Ausgangsgesteinen:
Gijang Cultural Center
Eine Darstellung der Arbeit am Brennofen:
Gijang Cultural Center

죽성리 왜성 Jukseong Waeseong

Januar 27, 2013
죽성리 왜성 by Jens-Olaf
죽성리 왜성, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

Fortsetzung: Die Stadt hat neuerdings dieses Schild aufstellen lassen. Ein Modell der japanischen Festung ohne Aufbauten. Die existieren heute nicht mehr, aber die Mauern. Ganz oben war der Turm des Generals. Die Anlage wurde am Anfang des Imjinkrieges errichtet, 1592 und 1593. Auf der Information daneben ist von 30 000 Soldaten die Rede.

죽성리 왜성
Der Ort am Fuß der Festung ist noch weitgehend von neuen Entwicklungen ausgespart.
죽성리
Die Fischrestaurant-Zelte am Hafen:
죽성리

죽성리 왜성

Januar 26, 2013
죽성리 왜성 by Jens-Olaf
죽성리 왜성, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

Die japanische Festung in Gijang aus dem 16. Jahrhundert wurde im oberen Teil freigelegt. Im Winter am besten zu besichtigen.

Bisher etwas vernachlässigt von mir: die Grabensysteme vor den Festungen. Man kann die Ausmaße immer noch gut erkennen.
죽성리 왜성
Würde man hier auch noch mehr freilegen, die noch vorhandenen scharfen Kanten der Festung wären besser sichtbar.
죽성리 왜성

Auch der blattlose Winterwald verdeckt die unteren Bastionen:
죽성리 왜성
Ansonsten, immer eines der besten Ausflugsziele in Busan:
죽성리 왜성
Hier können sie weitermachen:
죽성리 왜성

Herbst in Seosaengpo 西生浦倭城, 서생포 왜성

Oktober 22, 2012
Herbst in Seosaengpo by Jens-Olaf
Herbst in Seosaengpo, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

In der Festung:
DSC02390
Toranlage:
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Ehemalige Hafenmauer:
DSC02394

Jangmunpo Waeseong 장문포왜성 長門逋倭城

Mai 1, 2012

Weitgehend zerstört, so was liest man auf den Info-Tafeln. Am Ende wieder die gleiche Geschichte: Die hölzernen Aufbauten sind weg, aber nicht die Mauerstrukturen. Fast die ganze Festung kann man abgehen, und man sieht die zwei bis drei Meter hohen Mauern der japanischen Festungsanlage von 1593.
Jangmunpo Japanese Castle 장문포왜성 長門逋倭城
Und im Wald versteckt sich mehr, Zwingertore:DSC00714Die Anlage hat zwei Teile, das heißt, wir müssen wieder kommen.

Sie überwacht eine Bucht auf der Insel Kojedo. Gegenüber liegt noch eine Anlage. Und tatsächlich wurde sie im Imjin-Krieg angegriffen. Angeblich haben über 7000 an der Konstruktion gearbeitet.

 

Das müsste das Fundament eines Generalsturms sein:
DSC00715
Wer schon länger mit liest, das ist das typische Erkennungszeichen der japanischen Festungen, der Winkel:
Jangmunpo Japanese Castle 장문포왜성 長門逋倭城

Masa Waeseong – 馬沙倭城 / 마사왜성

November 6, 2011

Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성
Ganz im Norden Gimhae liegt die versteckte Masa Festung aus dem Imjinkrieg; auf einem Bergrücken direkt über dem Fluß Nakdong, der hier eine große Biegung nach Norden macht.
Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성
Sie ist nicht gekennzeichnet, wenigstens führen ein paar Pfade durch den Wald.
Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성
Als Hauptbefestigung wurde eine Kuppe eingeebnet, die an den Seiten eine Höhe von drei bis fünf Metern besitzt.
Hier scheint der Einschnitt eines Grabens zu sein:
Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성
Der Blick nach Südwesten:
Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성
Und nach Nordwesten:
Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성
Im letzten Jahr erschienen, eine Übersicht über die japanischen Festungen des Imjinkriegs:

Der Einschnitt zwischen den beiden Befestigungsteilen:
Masa Waeseong - 馬沙倭城 / 마사왜성

Yeongdo Waeseong – die Verschwundene 영도왜성

Juli 29, 2011
Yeongdo Waeseong by Jens-Olaf
Yeongdo Waeseong, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

Obwohl ich täglich von der Arbeit auf die Insel Yeongdo sehen kann, habe ich den Ort der Yeongdo Waeseong, 동삼동 왜성, der japanischen Festung am Eingang der Bucht zum Busaner Hafen, erst zweimal besucht. Ich brauche einen örtlichen Archäologen, um Spuren wiederzufinden. Der Hang entspricht der Lage in den Karten der Geschichtsbehörden.


Nummer 3 bei Vergrößerung.
Auf der Spitze könnten Steine wieder verwendet worden sein:
Yeongdo Waeseong
Oder als Fundamente für Häuser dienen:
Yeongdo waeseong
Nur die strategische Lage lässt sich noch deutlich ablesen:
Yeongdowaeseong
Unten aufgefüllte Buchtufer.

Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)

Juli 19, 2011
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城) by Jens-Olaf
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城), a photo by Jens-Olaf on Flickr.

In der südlichen Chollaprovinz liegt auch die westlichste Festung der Japaner aus dem Imjinkrieg. Sie wurde erst spät errichtet, im Dezember 1597 mit dem Bau begonnen. Schon im nächsten Jahr wurde sie von den Alliierten Chinesen und Koreanern sowohl von See als auch von der Landseite angegriffen. Es heißt, taktische Fehler bei den Alliierten, zum Teil blieben chinesische Kriegsschiffe bei Ebbe liegen, rettete die Festung unter hohen Verlusten auf beiden Seiten. Nur wenig später zogen die Japaner ganz aus Korea ab.
Hier die Steinbasis für das Donjon des Generals.

Eine Informationstafel nennt sie Tenshu Base:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Tja , von oben sieht man das zugeschüttete Wattenmeer:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Die Landseite ist noch authentisch:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Das sind Teile der oberen drei Stufen:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Die durch große Tore gesichert wurden:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Die landwärts gerichtete Seite wurde auch durch Wasser geschützt, oben ein weiteres Tor:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Das genaueste Dokument über die Schlacht:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
Das sind noch nicht mal die längsten Mauerzüge, eine Stufe tiefer ist aber überwachsen:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)
The siege of Suncheon, Korea 1598, ein informativer Post mit guten Googlekarten.
Die Mauern der dritten Stufe:
Suncheon Waeseong (순천왜성, 順天倭城)

Seosaengpo Waesong 서생포 왜성 Japanese castle in Korea – Fortsetzung

Juli 14, 2011
Seosaengpo Waesong  서생포 왜성 by Jens-Olaf
Seosaengpo Waesong 서생포 왜성, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

Dass die japanische Festung in Seosaengpo mehrmals strategisch umgebaut wurde, hatten wir von der dortigen Aufsicht gehört. Nun hat panzercho wieder eine Quelle gepostet, genauer zwei Pläne, in denen deutlich wird, wie die Burg von offensiv in der ersten Phase des Imjin-Kriegs 1592-1593, auf defensive Aufgaben 1597-1598 ausgerichtet wurde.

Das Photo oben zeigt die Schließung eines Tores 1597 und 1598. D und G:

서생포 왜성
Rechts ist die Erweiterung E, und auch geradeaus wurde 1597 eingezogen, allerdings hier in 죽성리 왜성 Jukseongri in Gijang das Beispiel einer Erweiterung.