Archive for the ‘Geschichte und Archäologie’ Category

Busan in den 50ern

April 12, 2018

Es gibt Fotos von Busan, die sind in Korea nicht bekannt. Besonders, das hier. Da, wo das Goethe Institut liegt:
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Das muss in den 50ern sein.
Studio5Graphics auf Flickr.
Besonders amerikanische Soldaten haben Fotos auch in Farbe gemacht. Ihre Enkel laden das jetzt hoch, ohne eine Ahnung, wo das war.

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Fotorätsel in Busan 동삼1동 영도 gelöst

April 5, 2018

Seit Jahren verfolgt mich diese Aufnahme von 1952, aufgenommen im Koreakrieg von einem amerikanischen Soldaten, der längere Zeit in Busan stationiert war. Der Titel des Fotos: Seaside Village. Es könnte also überall in Korea gewesen sein. Nur das Gefühl sagte, dass es in Busan sein müsse:
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Seit wir auf Yeongdo wohnen, versuchte ich entsprechende Orte mit einer ähnlichen Küstenlinie zu finden. Nach einigen Irrtümern fiel mir wieder eine Publikation ein, die alte Karten von Yeongdo enthielt, diese hier war am besten:
Map of Yeongdo from 1875//embedr.flickr.com/assets/client-code.js
Der lange Küstenstreifen im Südosten.
Jetzt musste ich die ursprüngliche Position des Fotografen finden:
Yeongdo Dongsamdong//embedr.flickr.com/assets/client-code.js
Aber vieles ist verdeckt. Die Berge jetzt bewaldet, rechts das Land aufgefüllt. Viele Orte sehen so aus. Meine Hoffnung waren die Felsen oben am Berg:
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Hinter der heutigen Kosin-Universität. Nicht überzeugend genug.
Die kleinen sichtbaren Felsen im Original waren wichtiger. Und tatsächlich:
Jangsabawi Rock on Bongnaesan//embedr.flickr.com/assets/client-code.js
Die anderen Details passen nun auch. Das zweite Haus im Original von links ist in den Umfassungsmauern wohl noch vorhanden:
Yeongdo Dongsamdong//embedr.flickr.com/assets/client-code.js
Auch der Minibach daneben existiert noch, hinter der Brücke mündet er in den Kanal:
Yeongdo Dongsamdong//embedr.flickr.com/assets/client-code.js
Jetzt war klar, das ist Dongsamdong auf Yeongdo. Und dann tauchte mit diesem Stichwort auch dieser Link auf: Busan History
Die Karte von 1950. Auch die kleinen Felsen im Meer sind vorhanden.
Fall für mich gelöst.

Nr. 29 Sacheon – japanische Festungen in Korea Teil 3

November 19, 2015

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Am Ende des Imjin-Krieges kam es im September 1598 zu einer Belagerung der japanischen Festung durch die alliierten chinesisch-koreanischen Streitkräfte. Zunächst erschien die Aktion erfolgreich, doch dann explodierte das Haupt-Munitionsdepot der Ming-Armee. Die japanischen Soldaten führten einen Ausfallangriff durch und in der Panik kamen tausende Alliierte um. Die Körper wurden später zu einem riesigen Hügel aufgehäuft, den die Koreaner später versetzen ließen. Für sie war er zu Nahe der Festung gelegen, und die Seelen konnten keine Ruhe finden, so war die Ansicht. Das ist das Massengrab heute:
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Mit etwas Abstand betrachtet:
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Nummer 29 – Japanische Festungen in Korea Teil 2

November 17, 2015

Das ist die Gesamtansicht der japanischen Festung in Sacheon, die 1598 von den alliierten chinesischen und koreanischen Truppen belagert wurde:

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Im Hintergrund die Berge im Südosten von Sacheon:
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Mauer, die vom Hauptturm aus das obere Areal schützt:
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Das Fundament des Turms:
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Die Bucht, die kontrolliert wurde:
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Und es gab einen Angriff von See durch die Koreaner unter General Yi Sun-shin:
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Eine Übersicht über die japanischen Festungen in Korea (2013)

Nummer 29 – Japanische Festungen in Korea Teil 1

November 12, 2015

Fast ein halbes Jahrzehnt. Jetzt habe ich alle japanischen Festungen des Imjin-Krieges von 1592-1598, ihre Ruinen und Überbleibsel, gesehen. Nach den Quellen gibt es 29 in Korea, Sacheon war die letzte Burg für mich. Und es gibt dort etwas, was die anderen Festungen nicht haben, eine Rekonstruktion des Haupttores, sonst sieht man nur die Seitenmauern:
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Beschützt wurde das Tor durch diese Mauern und Schießscharten:
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Der Hauptturm, das Fundament, an der Spitze:
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Vier Stunden Seoul – Teil 1

April 12, 2015

Wegen einer Lehrerkonferenz musste ich am Donnerstag nach Seoul. Vier Stunden am Nachmittag, um sich im Zentrum etwas umzusehen. Besonders die Jeong-dong Gegend innerhalb der Stadtmauer, also westliches Zentrum. Ein Viertel mit Gebäuden um 1900. Vom Bahnhof erreicht man zuerst das Stadttor Sungnyemun, das in den letzten Jahren nach einem Brandanschlag restauriert wurde, dabei hat man die Seitenmauern wieder hinzugefügt.
Sungnyemun Seoul
Alte und neue Steine:
Sungnyemun Seoul
Der Tordurchgang:
Sungnyemun Seoul
Die Freundseite ist wie ein Wall gestaltet:
Sungnyemun Seoul
Seitenansicht:
Sungnyemun Seoul

Frühjahrsputz an der Gijang-Festung

April 4, 2015

Manchmal muss man Jahre warten, bis die Überbleibsel der japanischen Festung aus dem Imjin-Krieg wieder zum Vorschein kommen. Denn jedes Jahr ist der Pflanzenwuchs enorm und verdeckt schnell die Sicht auf die Mauern.
Jukseong-ri Waeseong
Besonders die Südseite war kaum sichtbar:
Jukseong-ri Waeseong
Freier Sonneneinfall freut die Frühjahrsgeophyten drumherum:
Frühjahrsgeophyten
Oben stand der Turm des Generals Kuroda Nagamasa:
Jukseong-ri Waeseong
Zwei Bauphasen nach 1593:
Jukseong-ri Waeseong
Die hatte ich noch nicht:
Frühjahrsblüher
Das benachbarte Dorf:
Jukseong-ri
Und die Reste der koreanischen Burg, quasi der Vorgänger:
Jukseong-ri
Auch hier:
Jukseong-ri

Rückblick

Januar 18, 2015

Heute Morgen klare Sicht bei 0°C
Haeundae Busan
Das Zentrum der Altstadt von Gijang, ein altes Gebäude wird wieder errichtet:
Gijang
Hier ein Link zu den Planungen.
Gijang
Ein paar historische Überbleibsel:
Gijang
Der Zustand vor vier Jahren:
Gijang old town
Ein Sonnenuntergang im Winter:
Gwangan Haeundae
Über dem Nordhafen:
Busan North Harbor
Zoomgrenze meiner Kamera, hinten rechts Hillstate:
Busan North Harbor

Namhae Waeseong 南海倭城 남해왜성

November 23, 2014

Die zweitwestlichste japanische Festung. Errichtet am Ende des Imjinkriegs, 1597. Hierin wurden Überlebene der japanischen Flottenniederlange bei Namhae evakuiert.
Im Internet gibt es kaum Fotonachweise über diese Festung. Und wieder einmal bekommt man von den Einheimischen nur ein paar vage Hinweise: Das seien ein paar Steine. Das Ergebnis, noch vorhandene Seitenmauer der Zentralanlage:
Namhae Waeseong
Im obersten Abschnitt wieder die Basis des Generalsturms:
Namhae Waeseong
Stellenweise in gutem Zustand:
Namhae Waeseong
Auch das Hauptor zeichnet sich noch deutlich ab:
Namhae Waeseong
Einfassmauern:
Namhae Waeseong
Im nördlichen Teil sind die Mauern sogar noch höher erhalten:
Namhae Waeseong
Meine Skizze nach der Erstbegehung:
Namhae Waeseong 남해왜성, 南海倭城

Festung Gyeongsang Jwasuyeong von 1652

Juli 1, 2014

In Suyeong in Busan laufen an der Festung von 1962 und ihren Resten archäologische Ausgrabungen. Und zwar genau an der Stelle, an der früher ein Tor mit Zwinger stand:
Gyeongsang Jwasuyeong. Die Stadt hat sich einfach über die Mauerreste hinweg ausgedehnt, so gibt es immer wieder deutliche Wellen in Haus-und Straßenabschnitten.
좌수영성지 rebuild 1652
Hier gut zu erkennen.
Von der Seite:
좌수영성지 rebuild 1652
Davor gab es wohl eine Abwasserrinne:
좌수영성지 rebuild 1652