Holpriger Übergang

In Deutschland ankommen ist nicht immer ganz einfach. Beispiel die Ausländerbehörde in Berlin, kurz Labo. Das Positive zuerst. Die Angestellten und Beamten, das Personal, war sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Aber am System der Termine hakt was. Unterbesetzung wird das sein. Folge: Schlangen stehen um 7 Uhr vor der Tür, in der Kälte, auch Kinder und ein Mann im Rollstuhl. Feste Termine sind erst für später und Mai vergeben, wer früher ran muss, kommt um die Wartezeit nicht herum. 10 Uhr ist Einlass. Und ich ahne es schon, ein Rennen in den ersten Stock findet statt. Sozialer Darwinismus. Wir weigern uns die Treppen hochzulaufen, das ist unwürdig. Folge: 10 Leute überholen uns, wir müssen dann eben zwei Stunden länger warten. Um 14. 30 Uhr klappt es dann. Und wie gesagt, es läuft glatt. SJ bekommt ihre alte Aufenthaltserlaubnis von früher erneuert. Dank an die Behörde.
Im Labo, da sitzen wohl manchmal Norkoreaner und Südkoreaner vereint, ohne es zu wissen:
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Und das ist oft einer der ersten Eindrücke für Ausländer in der Hauptstadt, veraltete Inneneinrichtungen, Fremdschämen für Berlin:
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Ein Wartesaal:
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