Archive for April 2011

Dongnae Waeseong und Stadtmauer 동래왜성 – 동래성

April 30, 2011

Diese japanische Festung ist kaum zu erschließen. Denn das Gelände ist weitgehend gesperrt. Oberhalb vom Chungnyeolsa- Schrein (siehe letzter Post).
Aber panzercho hat eine hilfreiche Karte:

Mit der bin ich gestern den Stadtteil abgelaufen. Am besten man fängt da an, wo die Dongnae-Festungsmauern rot mit der blauen Linie, Waeseong, gemeinsam verlaufen. Dieses Stück ist nämlich wiederaufgebaut worden.
동래 읍성 city wall Dongnae
Während die japanische Festung weiter östlich verläuft endet die Stadtmauer in den Siedlungen:
동래 읍성 Stadtmauer Dongnae
Wahrscheinlich sind auch hier ältere Häuser auf der Mauer errichtet worden:
동래 읍성 city wall Dongnae
Und hier bin ich mir ziemlich sicher:
동래 읍성 Dongnae Festungsmauer
Das gleiche Haus von der Hauptstraße aus gesehen:
동래 읍성 Dongnae Festungsmauer
Weiter oben auf dem Berg ein wiedererrichteter Abschnitt:
동래 읍성 Stadtmauer Dongnae
In den Steinfugen:
동래 읍성 Stadtmauer Dongnae

Noch genauere Infos und Karten:
Journal of DCN 동래성 전투

Archäologie und Funde bei den U-Bahn-Arbeiten:
역사추적 / 조선판 킬링필드, 동래성에 무슨 일이 있었나?

Wikipedia: The Siege of Dongnae

Dongnae – Zurück auf Start

April 29, 2011

Hier haben wir nach (verkürzter, früher drei Tage andauernder Feier) koreanischer Tradition geheiratet, 1993, im Park des Chungnyeolsa Schreins in Dongae, Busan. Korea kannte ich erst wenige Wochen und war vorher noch nie in Asien gewesen.
Dass es hier um weniger friedliche Dinge geht, zeigt schon das Denkmal am Eingang. ^^
Chungnyeolsa (Shrine) - Park
Es geht um die Gefallenen und den Widerstand während des Imjin-Kriegs, als die Festung Dongae durch die japanischen Invasionstruppen eingenommen wurde.
Hier rechts hinter dem Baum wurde die Hochzeitszeremonie abgehalten, unter flatternden Zeltplanen.
Chungnyeolsa (Shrine) - Park
Damals
1993 in Dongnae, Busan
Die Kulisse jetzt:
Chungnyeolsa (Shrine) - Park
Damals haben mich anstelle einer Sänfte oder Pferdes meine Schwäger getragen:
Wedding in Busan, Korea
Der heutige Hintergrund:
Chungnyeolsa (Shrine) - Park
Tja, und die nächste Generation hat sich endlich auch gegen die Abfertigung in einem Hochzeitshaus entschieden. Eine Nichte, die vor 18 Jahren noch zu den Kleinsten der Familie gehörte wird ebenfalls hier im Mai getraut werden.
Chungnyeolsa (Shrine) - Park
Der Herr links im Gruppenbild erzählte uns ein Jahr später in Busan, dass KIA Motors und der Osnabrücker Autobauer Karmann eine gemeinsame Produktion planen. Das erste koreanische Auto „made in Germany“. Das machte SJ hellhörig. 1994 im Sommer war es soweit: 13 Jahre Osnabrück. Bis dahin war eigentlich ein Jahr lang noch alles offen gewesen: wo und was wir in Zukunft machen wollen.

Nulcha waeseong 눌차왜성 訥次倭城 Teil 2

April 27, 2011

Die Skizze habe ich nach einem ersten Besuch dieser eher weniger bekannten japanischen Festungsruine gemacht. Auf der Nordseite der Insel Gadeokdo bei Busan.
Nulcha waeseong 눌차왜성  訥次倭城
Nach dem Durchsuchen einiger koreanischer Quellen bin ich auf diese Karte gestoßen. Deutlich sind die beiden noch sichtbaren Strukturen zu erkennen:

aus:
부산-거제간 연결접속도로(천성-눌차)건설공사
구간 내 유적 발굴(시굴)조사 결과 약보고 2008 11
The Korea Archaeology and Art History Research Institute

Eher kann man die pdf-Datei mit der Googlesuche finden.
http://www.kaari.or.kr/ mit dem Stichwort 눌차왜성 suchen.

Sport am Sonntag

April 24, 2011

Heute war mal wieder Basketball dran. Gelegenheit das Video vom Schulwettbewerb nachzuliefern, Surins Klassenmannschaft:

Weiterhin benutze ich Basketball zum Sprungkrafttraining:
Basketball
Und ein Spiel gegen einen unserer jüngsten Neffen:
Neffe beim Basketball

Påske i Busan

April 23, 2011

Det er mange nordmenn i Busan. I år brukte vi påsken med dem på Dalmaji. Inkluderer piknik og egg jakten.
Ostern VIII
Trøtt helgen
Påske i Busan
store egg-jakten
Ostern IV
og lam fra Norge
Påske i Busan
skjulte
Ostern III

Regentag

April 22, 2011

Regentag
In den Tropfen spiegelt sich die Hauptstraße in Jungangdong.
Auf dem Schulgelände:
Regentag
Alles unter Kontrolle, die Marine:
DSC05610

6 Uhr Takt +6°C

April 21, 2011

Die Morgentemperaturen bleiben frisch, so auch am Abend. Aber langsam werden die ersten Tageshöchsttemperaturen über 20°C möglich.

Surin als stolze Besitzerin einer Gitarre demnächst vielleicht auch in der Schulband:
Für die Schulband

Und noch eine Festung 성북왜성 Gadeokdo waeseong(?)

April 20, 2011

Gadeokdo Waeseong
Nachtrag vom Sonntag. Angeblich liegen zwei japanische Burgen des 16. Jahrhunderts gegenüber und bewachen eine schmale Meeresenge. Ausserdem gehören sie zu einem Verbund, die sich gegenseitig unterstützten. Das war auch notwendig, denn die koreanische Flotte machte in der Gegend einige Angriffsversuche. Die mussten aber wegen mangelnder Landstreitkräfte abgebrochen werden.
Das Rätsel ist die zweite Waeseong. Sie sieht auch mehr wie eine koreanische Bergfestung aus. Allerdings in Ruinen. Die Umgebung bin ich in allen Richtungen abgelaufen, konnte aber keine weiteren Mauerzüge entdecken. Dann wäre sie tatsächlich die Gadeokdo Waeseong:
Gadeokdo Waeseong?
Die Mauerkrone ist ziemlich zerbröselt. Und sie verläuft rund!
Gadeokdo Waeseong?
Auf allen Seiten das gleiche Bild:
Gadeokdo Waeseong?
Auf der Mauer kann man entlang gehen:
Gadeokdo Waeseong?
Von hier hat man auch einen Blick auf Dadaepo in Busan und die geschützte Bucht unterhalb:
 가덕도 Gadeokdo
Die vielleicht irgendwann zugeschüttet wird, noch mehr Wattenmeer weniger:
눌차왜성 가덕도 訥次倭城
성북왜성

Update, die Karte hätte ich vorher gebrauchen können, die Waeseong oben auf dem Berg:

Quelle:
釜山~巨濟間連結接續道路
(天城~訥次) 建設工事(2區間)
代案設計區間文化財地表調査
報告書
2006. 09

Auf der Suche nach einer japanischen Festung 눌차왜성

April 18, 2011

 가덕도 Gadeokdo
Das war schwieriger: dreieinhalb Stunden war ich ununterbrochen unterwegs, um zwei japanische Festungen zu finden. Sie gehören mehr zur Statistik. Im Internet gibt es kaum was darüber. Trotzdem sind Reste vorhanden. Nur die muss man sich durch verstrüppte Felder und Wege ersuchen. Es dreht sich um die beiden Waeseongs der Japaner im Imjinkrieg auf der Insel Gadeokdo. Genaugenommen sind es zwei Inseln. Auf der kleinen nördlich gelegenen befindet sich Nulcha Waeseong 訥次倭城. Unterhalb ein Fischerort:
Gadeokdo
Festungsstufen und Felderstufen sind kaum zu unterscheiden, es fehlen die Steinmauern:
Nulchae Waeseong
Aber nicht überall, auf der höchsten Ebene finden sich die typisch japanischen Winkel:
눌차왜성 가덕도 訥次倭城
Der besterhaltenste Mauerverlauf:
눌차왜성 가덕도 訥次倭城
Ein Baum neben einem Schrein, der in den Wall eingefügt wurde, hebelt die Festungssteine aus:
눌차왜성 가덕도 訥次倭城
Auf der Nordostseite die Inseln des Deltas, eine ungewöhnliche Landschaft:
 가덕도 Gadeokdo
Die Karte ist nicht mehr zeitgemäß, zeigt aber die vielen Buchten der Gegend:
눌차왜성 가덕도 訥次倭城

Auf der Suche nach einer koreanischen Festung Teil 2

April 16, 2011

운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress
Mangelnde Ausschilderung, vage Kartenbeschreibung. Es war nicht ganz einfach die Burgruine von Unhwa-Ri zu finden. Uralte Wege führen zur Festung, die in der Shilla- und Koryo-Zeit genutzt wurden. Also vor über 700 Jahren. Im Gebüsch Gräber, Kammergräber mit Grabplatten. Wahrscheinlich wurden sie einmal untersucht, trotzdem liegen überall Scherben und die können mindestens so alt sein wie die verbliebenen Mauerzüge:
운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress
Vom Weg habe ich sie einfach aufgesammelt. Ansonsten werden sie mit der Zeit zertrampelt:
random
Eine Grabanlage:
운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress
Mal reingeschaut:
운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress
Die Reste der Burg:
운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress
Hier muss mal das Tor gewesen sein:
운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress
Ein Waldbrand hat Spuren hinterlasssen, es riecht nach Köhler-Arbeit:
운화리 성지 Unhwa-Ri Fortress