Die letzten Dörfer

Nicht in Korea, sondern in Busan. Diese Großstadt ist eine eigene Verwaltungseinheit. Auch mit einer Ausdehnung in der Fläche, etwa wie Hamburg, oder man erinnere sich an die Dörfer in Berlin wie Lübars.
Bisher sind einige Dörfer von den städtischen Umwälzungen nicht betroffen. Bis jetzt zumindest. Ein Straßenbauprojekt kündigt die Veränderungen an.
Gijang
Dieser Informationskasten stammt aus Zeiten der Militärdiktatur. Damals gab es Kampagnen für die Dorfentwicklung, sie sollten sich wirtschaftlich selber tragen.
Dorfentwicklung Gijang 마을
In den 70ern wurden systematisch die Strohdächer entfernt. Die reicheren Bauern hatten bereits Ziegeldächer. Diese sind noch erhalten. Nur das Strohdach wurde mit Wellblech ersetzt. Deshalb auch die verschiedenen Dachstrukturen in den Dörfern:
Gijang 마을
Im Moment verkauft keiner, aber auch in die Häuser wird nur vereinzelt investiert. Demnächst werden die ersten alten Hanoks abgerissen. Dafür wird es Straßen und Neubauten geben, alle spekulieren mit ihren Immobilien:
Gijang 마을
Das Dorf ist sehr alt. Am Rande stehen 700 Jahre alte Bäume, daneben der Dorfschrein:
700 years old village trees
Ein Restaurant ist bereits an den Rand umgezogen, Reste der Außengestaltung:
Verlassenes Restaurant
Die Dörfler sind stolz auf ihr Trinkwasser, es kommt dreihundert Meter tief aus der Erde. Nur diese Quelle scheint die Ausnahme:
Quellwasser
Ein Nager, wahrscheinlich ein Wiesel, Mustela sibirica coreanus, hat wohl irgendwo Rattengift erwischt.
Nager
Selten sind diese scharfen Mauernkanten zu sehen. Meist sind sie rundlich:
Gijang 마을
Im Tal sind noch die alten Kleinterrassenfelder zu sehen. Nur die steilen Hänge werden vom Wald erobert. Die nutzt Keiner mehr.
Gijang 마을
Ein 80jähriger berichtet, dass sie früher im Stausee viele Fische hatten, nur mit den Pestiziden seien diese verschwunden:
Gijang 마을
Trotz der warmen Periode, ist der See noch zugefroren.
Gijang 마을
Familienfotos für die Öffentlichkeit über der Türschwelle:
Gijang 마을
Arbeitsgerät und Viehställe:
Gijang 마을
So geht’s auch:
Gijang 마을

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