Archive for Februar 2011

Ungcheon – die Brennöfen

Februar 27, 2011

Keramik ist eines der Hauptprodukte, die in früheren Jahrhunderten westlich von Gimhae hergestellt wurden. Oft wurde diese Art von Tunnelöfen benutzt.
Töpfern VI
Da sie fast komplett selbst aus Lehm hergestellt werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie bei Nichtbenutzung wieder verschwinden. Doch nicht ganz. Bei Ausgrabungen konnten die Reste einer ehemaligen Produktionsstätte feigelegt werden. Ganz in Sichtweite der Stadt Ungcheon.
Ungcheon - 웅천
Bei näherer Betrachtung der Entnahmeort des verwendeten Tons:
DSC04343
Die Überbleibsel eines Tunnelofens:
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Sie liegen nur wenige Meter auseinander:
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Tongrube und Ofen:
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Wahrscheinlich Fehlbrände von Dachziegeln:
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Eine mehrere Meter große Feuerstelle?
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Diese Stadt

Februar 26, 2011

Es gibt viele Geschichtslücken ( für mich). Heute war ich oberhalb des Goethe-Zentrums. Einer meiner Arbeitgeber in Busan. Dort steht ein Denkmal für zwei gefallene Marine-Soldaten während des Koreakriegs. Gleich im Sommer nach den ersten Kampfhandlungen 1950 schickten die Nordkoreaner ein Schiff mit 600 Mann Besatzung hinter die Kampflinien nach Busan. Das einzige südkoreanische Kriegsschiff leistete erfolgreich Widerstand. Dafür nun die Gedenkstätte.
701 - Korean War - Battle of Pusan memorial

Projekt Dreisprachigkeit

Februar 26, 2011

Etwas, das es vor zwei Generationen in unserer Familie bereits gegeben hat. Das es dazu wieder kommt, hatten wir bis vor kurzem nicht vorhersehen können. Aber nach fünf Monaten an der internationalen Schule hat Surin diese Urkunde bekommen, die ihren Fortschritt im Sprachenlernen lobt:

Sie spricht jetzt tatsächlich mit anderen Schulfreunden auf Englisch. Das heisst aber wiederum nicht, dass diese aus englischsprachigen Ländern kommen müssen. Gestern hat sie mit einer Norwegerin gespielt, die schräg gegenüber wohnt. Sie können mit Zeichensprache von Haus zu Haus kommunizieren. Oder schreiben etwas auf Zettel, das sie mit Hilfe von Ferngläsern lesen können, natürlich auf Englisch.
Bei mir wiederum hat sich die Chance ergeben, wieder auf Norwegisch zu sprechen, nach über 20 Jahren Pause. Bizarr.
Ich in Nissedal in Norwegen 1989:

Foto: Andreas Meyer
Anmerkung Sayan: Die ersten Bücher auf Englisch hat sie bereits hinter sich, auch wenn nicht alles verstanden wird.

Busans historische Orte 부산진지성

Februar 24, 2011

Ein Koreaner scheint die gleiche Wellenlänge zu haben, was Geschichte betrifft. Schon fast unheimlich, dass er die selben Stellen fotografiert und dokumentiert. Nur muss ich gestehen, er ist schon länger dabei.
panzercho
In diesem Post hat er eine Karte eingebaut, die ich schon mal gepostet habe, es sind die Mauerzüge der japanischen Festung, rot, und der ehemaligen koreanischen Mauern, blau. Sein Beitrag ist mit unzähligen Karten und Photos versehen.

Unten links ist ein einzelner Mauerabschnitt zu sehen, blau, ein Teil der koreanischen Befestigung am ehemaligen Hafen. Ich meine diesen Abschnitt gefunden zu haben. Von einer Wohnung umbaut:
Jaseongdae Busan
Andere Reste der Mauer, 부산진지성, könnten ebenfalls unter älteren Häusern vorhanden zu sein, wie dieser Buckel:
On the wall
Das muss der Rest des Ufers sein, wo jetzt die Bäume stehen:
Jaseongdae
Im Rücken von mir ist ein Bahnübergang, an den die Häuser herangebaut wurden:
Jaseongdae Busan
In dieser Karte wurde die bereits erfolgte Verfüllung des Uferbereichs eingezeichnet.
Busanjin
In der Mitte und links oben sind die Umrisse der japanischen Festungen zu sehen.
In der weiteren Umgebung diese seltene Architektur der frühen Moderne in Korea.
Busan
Wenn man den Begriff so weit dehnen kann:
Busan

Wieder in Dong-Gu 동구

Februar 20, 2011

I like green
Da arbeitet man jahrelang in der Nähe des Bahnhofs und kennt diese Viertel immer noch nicht richtig. Ein Liebhaber des Grüns.
Und noch einer, dessen Grün ist aber giftiger:
Dong-Gu 동구 Busan
Hier gesellt sich das Blau zum Grün:
Dong-Gu 동구 Busan
Diese Gruppe mag es lieber grau:
Dong-Gu 동구 Busan
Unentschieden zwischen Rot und Blau:
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Grün wünscht Aufmerksamkeit:
Dong-Gu 동구 Busan
Beige geht auch:
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Schnee – Sonne – Regen

Februar 17, 2011

7 Uhr Takt +3°C. Es regnet. Um gleich an das letzte Foto anzuknüpfen. Dieselbe Perspektive:
a rainy day after snow in Busan

Eisiger Morgen

Februar 15, 2011

Eine Nachbarin berichtete, sie wäre gestern abend auf allen Vieren den Hügel hochgekommen, so vereist waren die Straßen.
Am Morgen der erste Blick nach draussen:
after a snowy day
Und der Hauptberg in Haeundae:
after a snowy day
In der Stadt war Eisaufhacken angesagt:
after a snowy day
In Jungangdong:
after a snowy day

Es geht auch anders

Februar 14, 2011

Snowy day in Busan
Das kam dann doch ueberraschend aus Norden.
Der Schneeschieber war aber parat.
Snowy day in Busan
In der Mitte hatte es ueber einen Meter Neuschnee gegeben, im nicht weit entfernten Ulsan noch 50cm teilweise.
Snowy day in Busan
Der beliebte Lieferdienst musste aber Zwangspause einlegen.
Snowy day in Busan
Am spaeten Abend dann ueberfrierende Naesse. Einige hatten Dusel.
Snowy day in Busan

en søndag med nordmenn

Februar 13, 2011

Tja, schon lange her, dass ich so viele Norweger auf einem Haufen gesehen habe.
en søndag med nordmenn
Heute hatten sich etliche Familien dieser großen Expat-Gemeinde zu einem Ausflug mit Bergbesteigung in Gijang verabredet.
en søndag med nordmenn
Für koreanische Verhältnisse war das Picknick, das dann folgte, eher bescheiden. Aber Essen spielt bei denen auch nicht so eine große Rolle.
en søndag med nordmenn
Stattdessen hatte eine Familie zum Beispiel einen Volleyball mit.
Gijang
Auf dem Gipfel befindet sich eine Fitnessanlage, dazugehörend ein nicht TÜV geprüftes Spielgerät, ein Steinsack wird hochgezogen, damit dann ein Kind beim wieder Runterfallen ebenfalls nach oben geliftet wird.
en søndag med nordmenn
Dann geht’s los.
en søndag med nordmenn

Samstag 7 Uhr Takt -2°C

Februar 12, 2011

Die milde Periode ist vorläufig vorüber, leichter Schneefall an zwei Tagen.
Seit über einer Woche begleitet mich nun beim Pendeln diese Kampagne mit Bannern am Straßenrand. Es müssten mehr als hundert auf meiner Wegstrecke sein.
DSC04453
Das hier in Haeundae. Es soll eine Meeraufschüttung geben. Ganz im Westen am Ende der Insel Gadeokdo. Eine Stunde von Haeundae. Oder genauer, dann 1 Stunde und 15 Minuten.
Gimhae wäre näher, aber der Flughafen im Delta scheint zu klein:
DSC04454
Eine Ahnung von Schnee in der Mitte Busans:
Snowy morning