Schulvergleich

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Das waren einige der ersten Aussagen von Sayan nach der Rückkehr. Der Vergleich Gymnasium 7. Klasse in Osnabrück mit ihrer koreanischen Grundschule 6. Klasse.

Die Osnabrücker Schüler (um nicht zu sehr zu generalisieren):

– Jüngere können sich verbal wehren, wenn sie von Älteren angemacht werden. Meist geben die Älteren dann nach. Kaum vorgekommen an der koreanischen Grundschule.

– Das Geschlechterverhältnis ist offener, und auch weniger enge Cliquenbildung. Die Osnabrücker Gymnasiasten stehen oft im weiten Kreis in der Pause zusammen. Dabei gibt es ein Kommen und Gehen.

– Schüler sind weniger schnell beleidigt durch Mitschüler als in der koreanischen Schule.

– Im Unterricht müssen und wollen (!) die Schüler zum großen Teil aktiv sein. Auffälligstes Merkmal ist das Handzeichen, Schnipsen, das es in Korea kaum gibt.
Lehrer fragen die Schüler in Korea auch weniger als in der deutschen Schule. Allerdings spielt auch die mündliche Note in deutschen Schulen eine viel größere Rolle. Extremfall ein stille Osnabrückerin: Eins schriftlich, mündlich gar nicht. Folglich ist die Note höchstens eine Drei.

– In Deutschland muss wesentlich mehr geschrieben werden, in der Stunde und als Hausaufgaben. Der Englischunterricht lief in Osnabrück nur auf Englisch.

– Beim Sport machen die Osnabrücker Schülerinnen alles mit, in Korea müssen sie den Jungen beim Fußball zusehen.

Foto: Gymnasium In der Wüste, Osnabrück

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