Archive for August 2010

Versetzt

August 31, 2010

Versetzt von einem Wohnungsverkäufer. Erst waren wir die ersten Interessenten. Wir haben den Preis etwas runtergehandelt. Dann kam ein Bieter, der die Wohnung zum alten Preis wollte. Das fand der Verkäufer gut. Wir haben erhöht. Zuschlag für uns. Dann: Der Verkäufer will mehr Geld. Also macht er jetzt eine Auktion.
Und Tschüss. Die Wohnung, die wir vor Tagen vorgestellt haben, kaufen wir nicht, zu dämlich. Soviel Nerven haben wir nicht.
Aber es gibt eine Alternative im selben Stadtteil. Nur, diesmal poste ich erst, wenn alles unter Dach und Fach ist.

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Details

August 30, 2010

Die Schulnote hängt wesentlich von der mündlichen Beteiligung ab. Soweit im deutschen Schulsystem.
Letztens habe ich eine Bücherwand gesehen. Aufgetürmt quer über zwei Tische, um vor Blicken der Lehrer zu schützen, die sich kaum in die Enge des Klassenzimmers wagen. Aber dass hier getrickst wird, ist offensichtlich. Ich fragte die Schüler, ob die Lehrer das nicht mitkriegen würden. Doch, aber es kümmert nur wenige. Im schlimmsten Fall bekommen sie Punkteabzug für das Verhalten während der Schulstunde. Und das passiert nicht allzuoft. Also Kalkulation, denn alle Schüler bekommen bei Jahresbeginn einen 100 Prozent Bonus. Also eine 1. Durch gesteigerte Aufmerksamkeit wird man also nicht besser, man kann nur schlechter werden. Einige berechnen, wieviel schlechter sie sich leisten können und machen dann was Anderes.

Neuer Ausblick

August 26, 2010

Das ist vom Dach des Mehrfamilienhauses, in dem wir eine Wohnug kaufen wollen. Der Blick geht auf den Strand von Haeundae, und die internationale Schule liegt nicht weit.
Haeundae
Der Zugang zu unserem früheren Lieblingsstrand ist fast um die Ecke: Seongjong.
DSC02917
Aber es wird etwas kleiner im Haus als in Gimhae. Ist eben Busan.

Durch die Wohnung:

Später Nachmittag
Seongjong

Die Schulfrage II

August 23, 2010

Die internationale Schule hat ziemliche Gravitationskräfte. Im Moment kann man davon ausgehen, dass Surin und Sayan bald nicht mehr eine koreanische Schule besuchen werden. So ist die Planung zur Zeit. Wahrscheinlich ist auch ein Umzug fällig – nach Busan. Ins Zentrum der Bildungseinrichtungen. Sollte ich tatsächlich demnächst an drei Bildungseinrichtungen unterrichten, ist das notwendig.
Ansonsten was Positives von der Oberschule, die Lehrerzimmer wurden neu möbliert. Selbst einer unserer amerikanischen Kollegen wagt es vorläufig nicht, die Beine hochzulegen, wie allgemein in der Heimat üblich:
Lehrerzimmer
Und es ist heiß, trotz der Klimaanlagen. Meine Klassenzimmer sind einfach zu groß. Unterricht auf Sparflamme. Sogar manchen Schülern läuft das Wasser von der Stirn. Ich bin immer mit vier T-Shirts unterwegs.

Die Schulfrage

August 19, 2010

In letzter Zeit haben wir immer mehr die Möglichkeit der koreanischen Mittelschule für Sayan und Surin ausgeklammert. Daher ist die Internationale Schule in Busan in den Vordergrund gerückt. Englisch orientiertes Curriculum und europäisch ausgerichtet, die Norweger haben sogar einen eigenen Lehrer für ein paar Unterrichtsstunden.
Heute haben wir die Schule besichtigt. Ein Neubau, der 40 Millionen Dollar gekostet haben soll:
Busan
Selbst moderne Dachbegrünung wurde berücksichtigt:
Busan
Surin hat schon mal probegesessen:
Busan

Übers Wochenende

August 16, 2010

Die ältere Schwester ist in Deutschland, die Kinder unserer Siedlung sind auch nicht da. Aber nicht im Ausland oder auf Ferienreise. Sie werden beschäftigt mit Privatschule, Ferienveranstaltungen oder sind auch mal bei Verwandten. Im Sommer macht sich also Kinderleben auf der Straße kaum bemerkbar. Jedenfalls nicht in dieser gehobenen Wohnsiedlung.
Surin langweilt sich ohne Ende, deshalb gibt es auch Programm: Stadt. U-Bahn ist sie schon lange nicht mehr gefahren. Wir leben ja in Gimhae und da reicht Fahrrad, zu Fuß, Bus oder Auto.
U-Bahn Ticket
James in Busan widmet sich als Blogger den Männer/Frauen Themen in Korea. Er meinte vor einiger Zeit, noch nie einen Mann Kinder tragen gesehen zu haben. Ich schon, obwohl selten. Hier im Lotte Department Store.
Gender / change
Aber nie mit dem alten Podaegi, den wir noch in Osnabrück benutzt hatten.

Nach dem Taifun

August 11, 2010

Es stürmte in Busan, der x-te Regenschirm ist hinüber. Aber nass werden ist kein Problem, es bleibt warm-heiß, wie gehabt. Zurück in Gimhae war der Weiterzug des Taifuns zu beobachten:
Nach dem Taifun
Und merkwürdiges Licht kurz vor Sonnenuntergang:
Nach dem Taifun II

Kino

August 10, 2010

Einige Studenten im Deutschkurs wollen den Film sehen. Wir waren am Samstag Morgen um 9 Uhr 30 drin. Denn da gab es noch Karten. Inception. Mit Leonardo Di Caprio in der Hauptrolle. Und damit die Verbindung mit Osnabrück klappt: die Filmmusik ist von Hans Zimmer einem deutschen Komponisten aus Frankfurt, jetzt USA. Und Di Caprio hat Verwandte in Deutschland. Einer ist ein ehemaliger Kollege von SJ bei Karmann, und immer wieder bezeugt sie die Ähnlichkeit der beiden. Hier die geniale Filmmusik, ein Teil von vielen Stücken im Film Inception:

Der Gitarrist ist Johnny Marr. Wer The Smiths kennt, weiss‘ Bescheid. Ist lange her.

Warten auf den Taifun

August 10, 2010

Nicht Herbststürme – im Sommer erwartet man den Taifun. Von Taiwan kommend soll er gegen Norden ziehen. Aber am Ende ist es vielleicht nur mäßig heiß-warmes Regenwetter mit etwas Wind.
Das ist der Anfang heute Nachmittag. Über einem der größten Reisfelder Koreas im Delta des Nakdongs:
Warten auf den Taifun
Update: Wir bekommen von den Hausmeistern Ansagen direkt in die Wohnung. Diesmal Warnung vor dem Taifun, also Fenster schließen.

August-Wetter

August 9, 2010

Das erwartet man in Norddeutschland bei Schauerwetter, aber bei niedrigeren Temperaturen. Noch immer ist es ungewöhnlich, diese Bilder mit der Hitze zu verbinden:
Gimhae August
Ein Gewitter baute sich auf, und bevor es los ging, waren die Wolkentürme wieder verschwunden. Dafür haben wir mal den Hund in Szene gesetzt:
Herr über Gimhae
Surin:
Surin August II
In der Wohnung sind es zwischen 29°C und 30°C am Abend, auch diesen Sommer verzichten wir selbst auf Ventilatoren. Heldisch. Yeah. Mindestens vier T-Shirts am Tag. Und trotzdem wir am Meer wohnen, von Wind kann kaum die Rede sein.