Unterwegs mit dem Geschichtsverein Teil2

Teil2
Eden II
Am Rande von Sahagu, über dem Nakdonggang, liegt der „Garten Eden“. Ein früher Park in Busan auf einem Felsvorsprung. Es war die Idee eines Christen in den 60ern. Und es lief zunächst gut. Das Bildungsbürgertum kam zu den Kulturabenden mit Klassikmusik. Es wurde am Kamin gesessen, denn die Bessergestellten zeigten ihre besondere Position, indem sie abends nach Rauch vom Holzfeuer rochen.
Dann brachen die 80er an, die Familie besaß jetzt unten am Fluß das modernste Haus, Vater und Sohn betrieben erfolreich Musikcafes, während noch viele in den alten Hanoks lebten. Die Ufer wurden jetzt verfüllt, Kneipenstraßen entstanden, die Schüler und Studenten der Umgebung hatten mehr Prüfungen zu bestehen und blieben fern. Dann brannte auch noch dem Sohn das Haus ab und damit eine 800 Platten umfassende Klassiksammlung. Heutzutage lebt der Sohn in einem Provisorium wieder auf dem Felsvorsprung, die Aussicht lohnt nicht mehr und wächst durch die gepflanzten Bäume zu. Aber es können immer noch Gäste kommen. Ausschank ist möglich und auch Musik wird täglich gespielt, wenn auch nicht mehr so oft live.
Der Sohn berichtet:
Eden
verfallen:
Eden III
Irgendjemand bittet das eingepackte Klavier auf der alten Bühne zu zeigen, ein geübter Pianist ergreift die Chance:

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