Bildungsdebatte

In Busan wird über neue politische Ziele nachgedacht. Es gab vor kurzem eine Wahl und als Folge neue Stadtregierungen und Landesbildungsminister. Die Chosun-Ilbo (Zeitung) hat deshalb eine Artikelserie gestartet, in der die ausländische Perspektive zur regionalen Politik vorgestellt wird. Deshalb bekam ich auf Umwegen eine Anfrage, ob ich etwas über Bildungsziele schreiben könnte. Heute wurde das Ergebnis veröffentlicht. In erster Linie bin ich auf die verschiedenen Prüfungsinhalte am Ende der Schullaufbahn eingegangen. Konkret habe ich eine deutsche Prüfungsaufgabe im Abitur genannt, wo man eine neue Aufgabe bekommt, deren Ergebnis eben nicht vorher bekannt sein darf. In Geografie, wo man mit seinem Wissen im Grunde genommen eine Länderstudie anfertigen muss. In den Richtlinien der Bundesländer zum Abitur steht dann auch explizit, dass die gleiche Aufgabe noch nicht im Unterricht behandelt werden durfte. Das ist genau entgegengesetzt zu den Erwartungen an die Prüfungen in Korea. Irgendwo sind die Antworten auf die Tests schon vorhanden, man muss sie nur im Kopf haben. Also, wenn die Politik hier Möglichkeiten zum Handeln hätte, dann wünschte ich mir andere Schwerpunkte in der Schule. Im Hintergrund denkt man dabei vor allem an die eigenen Kinder für die man entscheiden muss, wo sie zur Schule gehen. Da wären Alternativen in Korea sehr willkommen.

Übrigens, so gut Koreanisch kann ich nicht. Das wurde natürlich übersetzt.

Update: Hätte ich nicht gedacht, also auch in der Druckausgabe:

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