Agenten und Spione

Vorlage für Literatur, aber leider auch Realität zwischen Nord- und Südkorea. Ein hochrangiger Dissident aus Nordkorea, laut Zeitungsberichten ehemals Nummer 24 in der Landeshierarchie und seit 1997 in Südkorea, wurde beinahe Opfer eines Mordanschlags in Seoul. Manche schreiben, er sei Architekt der sogenannten staatstragenden Juche-Ideologie gewesen. Ein Spezialkommando aus dem Norden, ein Duo, sollte ihn erledigen. Sie wurden festgenommen und verhört. Die Vorbereitungen liefen über Jahre. Die beiden folgten der Flüchtlingsstrecke der Nordkoreaner via Thailand. Getarnt als solche wollten sie in Südkorea Fuß fassen. Das flog nun nach der Ankunft auf.
Ein ehemaliger Agent der Nordkoreaner in Österreich fürchtet zur Zeit, ebenfalls Opfer eines Anschlags zu werden. Zwei Journalisten haben seine Biografie kürzlich veröffentlicht. Er ist vor über zehn Jahren ausgestiegen und lebte bis vor wenigen Monaten ein getarntes und unauffälliges Leben. Die Gefahr ist real.

Zur Zeit häufen sich auffällig die Meldungen aus dem Norden. Auch muss man die Untersuchungsergebnisse zum Untergang der Cheonan abwarten. Die Verdächtigungen richten sich allmählich gegen den Norden als Auslöser der Explosion. Aber bevor die südkoreanische Regierung in diese Richtung denken kann, wird sie die Ergebnisse der internationalen Expertengruppe abwarten.

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Eine Antwort to “Agenten und Spione”

  1. links for 2010-04-22 | Too much information :: toomuchinformation.de Says:

    […] Agenten und Spione « Madang […]

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