Der unheimliche Stein

Stein
Der 50jährige Dorfvorsteher erzählt von diesem umgesetzten Stein. In einem Dorf bei Jinhae stand er in den 70ern draußen dicht neben seinem Kinderzimmer. Mit der Zeit bekam er Bedenken – die chinesischen Schriftzeichen und der ungewöhnliche Kopf. Er wusste, dass der Stein auf der alten Festungsmauer stand. War das ein gutes oder schlechtes Zeichen?
Eine Mudang wurde bestellt, eine Schamanin. Sie deutete den Kopf des Steins als Soldaten, dessen Helm. Vielleicht ein Grabstein für darunter beerdigte Soldaten vor Jahrhunderten?
Ruhig schlafen war nun nicht mehr möglich. Dann wurde das Haus der Eltern eh abgerissen, die Gasse verbreitert. Er zeigt uns die Stelle. Er wohnt jetzt woanders.
Stein IV
Ein Kopf könnte es sein, beide Seiten der Skulptur sind so gestaltet, oben ein Haarschopf, wie er üblich war?
Stein III
Ein lokaler Philosophieprofessor konnte ihm auch nicht weiterhelfen.
Hier alte Mauerspuren, die selbst in Hausauffahrten noch aus dem Boden hervorragen.
Stein VIII
Als Kinder haben sie in Höhlen in der umliegenden Festung gespielt, ich glaube, wir müssen wiederkommen. Denn die Umgebung wird platt gemacht, für ein Entwicklungsprojekt an der Küste. Dem neuen Hafen von Busan.
Und wieder verlassene Häuser:
Verlassen

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