Winter im Norden

Seit der Währungsreform in Nordkorea verdichten sich die Nachrichten aus diesem Land. Sind diese anders als sonst? Ich weiß es nicht, aber irgendwas scheint anders. Wir sind am Anfang eines sehr kalten Winters, der im Norden mit einigen Veränderungen angefangen hat. Es wird nicht dabei bleiben:

The Winter of Their Discontent: Pyongyang Attacks the Market
North Korea Economy Watch

und

Peripheral Influence: North Korea Updates
Sinologistical Violoncellist

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3 Antworten to “Winter im Norden”

  1. adamcathcart Says:

    „Sind diese [Nachrichten] anders als sonst?“ Dass koennte sein, aber wenn mann ein neue-veroeffentliche Buch lesen (ein Alltagesgeschichte vom amerikanischer journalist-Autorin, die Barbara Demick heisst), dann hat mann nicht so viel Hoffnung fuer eine Aenderung in unserem Zeit. Der nord-koreanischer Volk sieht (am mindestens vom Fremden aus) als grundlich machtslos, hoffnungslos, arbeitslos, und (traurig aber wahrlich) sprechlos. Wann sie seine eigine Stimme finden koennen, dann wird die Regierung nach Schweiz fliehen, und schnell im Bergen unterhalten! Aber heute, seine Frage noch steht: Nachrichten als ein Signal des Veraenderungs, oder zeicht es noch eine unfriedene, grausamer Tag? Kalte wetter im ganz Halbinsel ist schwer aber doch, in extrem Norden wo nur die Hunger und der Hochoffiziellen bleibt und fresst, es muss schwerer sein. Vielen dank fuer Ihre Link und die Unterstuzung.

  2. surin2sayan Says:

    Erstmal für alle, die sich für Nordkorea interessieren: Ohne die chinesische Perspektive fehlt ein gutes Stück am Verständnis der Gesamtsituation. adamcathcarts Blog füllt hier eine Lücke: Sinological Violoncellist. Link oben im Post.

    Ja die Nordkoreaner können viel aushalten. Ich versuche die Grenze zu finden.
    Negativ für einen Umschwung in Nordkorea ist zum Beispiel die Hauptstadt. Dort wohnen besonders viel Privilegierte, parteilich Geprüfte also eher Unterstützer des Regimes. Auf dem Land ist Kommunikation schwierig, denn Besuche einer anderen Stadt müssen genehmigt werden. Auch für Normalbürger.
    Der Militärdienst dauert oft noch 10 Jahre. Das heisst, eine gesellschaftlich aktive männliche Bevölkerung im jungen Alter existiert kaum. Die Liste liesse sich fortsetzen. Trotzdem ahnt man, dass es nicht endlos so weitergehen kann. Der mögliche chinesische Weg einer wenigstens wirtschaftlichen Öffnung wurde jetzt wieder verbaut.

    Danke für den Hinweis: Barbara Demick
    http://www.newyorker.com/online/blogs/newsdesk/2009/10/barbara-demick-conversation-north-korea.html

  3. Carsten Says:

    Ja, da läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken – und das nicht, weil es hier so viel Schnee gibt…

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