Archive for April 2009

Nun doch ein Regenbogen

April 29, 2009

Die Wolken der letzten Tage haben es angekündigt: Die Möglichkeit eines Regenbogens, wenn auch das Aprilwetter weniger heftig ausfällt als bei uns gewohnt. Das musste mal im Foto festgehalten werden:
Regenbogen Yongdo
Ansonsten, das Grün macht sich:
Frühling Ende April
Was ist auch noch wichtig: Für die Fortbildung in Deutschland sind die Flüge gebucht. Im Sommer geht es also nach Schwäbisch Hall bei Stuttgart. Abstecher sind vorher möglich. Alles noch in Planung.

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Sieh an, Bärlauch

April 27, 2009

Das hier ist suboptimal, der Standort. Eigentlich bevorzugt Bärlauch die Buche, in Gimhae kommen die Eichen dem noch am nächsten. Florenverfälschung. Aber Bärlauch dürfte keine weitere Bedrohung darstellen. ^^
Bärlauch

Noch eine Festung -Yangsan Waeseong 양산왜성

April 25, 2009

Jetzt will ich es wissen: Die Festungsanlagen in unserer Umgebung. Diesmal war eine Waeseong, eine japanische Burg, dran. Auf einem Berghügel, der den Nakdonggang kontrolliert, jedenfalls aus militärischer Sicht. Die Japaner haben sie im letzten Jahr des Imjinkrieges errichtet. 1598. Der Auftraggeber war Tate, dann kamen die Generäle Mori und Kobayakawa. Im letzten Jahr des Krieges haben sie sich im Südosten verschanzt. Es scheint, es war auf Dauer geplant. Und das Bauprinzip taucht hier wieder auf, die schräge Festungskante mit dem fast immer gleichen Winkel:
Waesong
Hier eine weitere Mauerseite:
Waesong II
Von der Höhe hat man diesen Ausblick:
Yangsan
Auch Laufgräben, wahrscheinlich seit dem Koreakrieg in Gebrauch, durchkreuzen die alten japanischen Mauern:
Waesong IV
Am Fuß des Berges eine Siedlung, ein Haus mit eigenwilliger Farbgebung:
Mulgeum

Hochgeladen

April 25, 2009

Seit wir vor Jahren eine Digitalkamera angeschafft haben, die Dritte mittlerweile, häufen sich Fotos auf der Festplatte. Heute war ich im Archiv von 2006. Hier zwei Aufnahmen aus Osnabrück im Frühjahr 2006. Schon drei Jahre her. Sayan beim Karate, OTB Osnabrück, jetzt betreibt sie Komdo:
Karate
Surin und das Seil:
Mai 2006

Dongnae – Ein historisches Zentrum in Busan

April 22, 2009

Es gibt Pusan und Dongnae (Fotos von 2008) . Beide Orte waren vor Jahrhunderten befestigt. Beide wurden am Anfang des Imjin Krieges 1592 eingenommen. Aus dieser Zeit stammen die alten bekannten Abbildungen, hier die Belagerung von Dongnae:230px-dong_rae_bu_sun_jaul_do
Im 18. Jahrhundert wurden die Mauern erweitert, Reste davon finden sich im südlichen Teil:
Dongnae Mauer
Auf der westlichen Seite endet die restaurierte Mauer im Neubaugebiet, das vorher archäologisch untersucht wird. Die rote Linie ist die Mauer, die blauen Striche sind Stichgrabungen. Sie führen durch meterhohe Kulturschichten:
Dongnae II
Am Hang liegen eingetieft Fundamentreste:
Dongnae Fundamente II
Der Boden ist duchsät mit Scherben, und natürlich mit den Bruchstücken von Dachziegeln und Mauerkronen, die jetzt körbeweise dokumentiert werden:
Scherben
Die Muster darauf sind auch in Gimhae bekannt.
So ein befestigter Ort hatte selbstverständlich eigene Wasserquellen, hier wurde ein alter Bachlauf freigelegt:
Wasserlauf
Etwas tiefer gab es eine Einfassung für die Quelle, sie wird jetzt genauer untersucht:
Quelle - well
Vor kurzem noch mit Steineinfassung, von oben betrachtet, das kleine Viereck:
Dongnae
Am Ende kommen die Apartmenthochhäuser. Was sonst?
Wasserlauf II

Land der Morgenfrische

April 21, 2009

Interpretiert von Surin – Umgekehrt koreanische Kinderbücher lesen:
umgekehrt lesen
Eher konventionell ein Frühlingsmorgen in Gimhae, mitten in der Stadt, jawohl!
Gimhae April II
Okay, mit Blick auf eine Siedlungsseite:
21. April
Oben am Tempel neben dem alten Baum:
Tempel
Und Frühjahrsblüher:
21. April II

Globalisierung

April 20, 2009

Unsere Familie vergrößert sich, nun auch Richtung China. Und bei dieser Hochzeit zeigte sich, warum ich nur ungern Presseberichte zitiere. Sie decken sich oft nicht mit dem, was ich sehe oder höre. Hier könnte ich natürlich über die Probleme südostasiatischer Ehefrauen in der Männergesellschaft Koreas berichten.
Gestern war aber das familieninterne Geraune ganz anderer, umgekehrter Art. Egal, vielleicht sind es nur vorübergehende Bedenken.
Hochzeit
Interessanter Nebenaspekt. Warum fehlt die chinesische Seite komplett? Noch nicht einmal die Eltern, und das in Asien: Sie bekommen kein Besuchsvisum. China liegt da weit hinter EU-Europa, wo der Reisepass für Korea genügt.

Am Rande des Gaya-Festivals

April 19, 2009

Auf dem Weg zum 33. Gaya-Festival kommt man von uns aus an dieser alten konfuzianischen Schule vorbei. Das Hauptlehrgebäude wurde gerade wieder restauriert, jetzt sind die Nebengebäude dran. Das Dach wird von einer dicken Lehmschicht befreit, die normalerweise unter den Dachziegeln zu finden ist. Die Balken darunter sind gut zu erkennen:
Gimhae Fachwerk
Einige Straßen weiter ist dieses alte Haus versteckt. Auffällig ist, dass hier die Wände bis zum Dach mit Steinen gemauert sind, der Lehm ist nur dagegen geworfen:
Gimhae Lehm-Steinhaus
Das Rätsel der großen Keramikscherben scheint gelöst (Artikel vor einigen Wochen). Ähnliche Strukturen hier. Die Mauerziegel wahrscheinlich wiederverwendet aus älterem Material:
Mauerziegel
Sechs Fahnen als Erinnerung an die Föderation der sechs Gayareiche:
Gaya
Ein Baum in Gimhae. Der Hügel ist bekannt für die archäologischen Ausgrabungen. Große Gräberfunde wurden hier gemacht.
Gaya II
Später gab es noch einen Umzug, vorneweg eine Jägergestalt:
Jäger

Freizeit

April 18, 2009



Bike

Originally uploaded by Jens-Olaf

Heute habe ich wieder einige Aufnahmen gemacht, Freizeit könnte der Titel sein. Hier ist eins.

Das war auf dem Weg zum Gaya-Festival. Auch Indien war vertreten:
Indien II
Unvorteilhaft für Yoga nach dem Essen. Hier gab es vorher Chapati:
Indien III
Und sonst, Nachtrag von gestern Abend:
2.1 II
Sie rechts ist älter, heiratet vielleicht bald einen Deutschen, ist Architektin und mag deutsches Bier. Mitte: Sie war in Münster, möchte fließend Deutsch sprechen, hat einen Freund aus Taiwan, in Deutschland sprechen sie Deutsch miteinander.

Kleines großes Problem gelöst

April 17, 2009

An einer Schule und an einem Sprachinstitut arbeite ich. Das Institut möchte, dass ich an einer Fortbildung in Deutschland teilnehme. Die Bewerbung habe ich im November abgeschickt, seit März habe ich einen neuen Arbeitsvertrag mit der Schule. Fortbildung und Schule überschneiden sich nun im Sommer.
Das Problem: Vor einer Woche sagte mir der Kontaktlehrer in der Schule, er könne mir die Woche nicht freigeben.
Also bin ich nochmal das Ganze strategisch angegangen. Den Koordinationslehrer für die ausländischen Lehrkräfte angesprochen, demnach sollte ich mit der zuständigen koreanischen Lehrerin (für die Amerikaner, Japaner, den Kanadier und mich) in unserem Büro sprechen. Diese meinte, ich solle mit der neuen Deutschlehrerin (Koreanerin aus Augsburg) sprechen, weil diese bei Kommunikationsproblemen mit ihren guten Deutschkenntnissen übersetzen könne. Ansprechpartner sei dann der Vizedirektor. Wer ist der Vizedirektor? Keiner weiß. Also wieder zum Kontaktlehrer zusammen mit der neuen Deutschlehrerin, Sachlage nochmal geklärt. Sie könne meinen Unterricht in der betroffenen Woche im August übernehmen. Dann sind wir zu dritt zum Studiendirektor. Ich habe noch eine englische Übersetzung des Fortbildungsinhalts dabei. Der Studiendirektor braucht keine Papiere, er sagt: Kein Problem.
Das war’s.