Anderthalb Monate landesweite Proteste

By surin2sayan

Die Demonstrationen gegen das Rindfleischimport-Abkommen mit den U.S.A gehen weiter. Die Proteste richten sich auch gegen den eigenen Präsidenten, den viele gewählt hatten, weil er angeblich ein Macher sei. Gerade das wird ihm jetzt zum Verhängnis. Sein Mega-Kanalprojekt quer durch Korea ist dabei erstmal Nebensache. Jeden Tag treffen sich Demonstranten auch in Gimhae im Park, wo abends bei Kerzenlicht ein Redner dem anderen folgt. An die Kinder werden Kerzen verteilt, auch Sayan und Surin bekommen die Diskussionen am Rande in der Schule mit:
Demo V
Plakate karikieren Präsident Bush und den koreanischen Präsidenten, die für die Vertragspartner des umstrittenen Handelsabkommens stehen:
Anti beef import demonstration, vigil
Ausserdem war gestern der Jahrestag eines tragischen Unglücks, das nicht wenige Koreaner anders interpretieren. Zwei Schulmädchen wurden vor Jahren von einem gepanzerten amerikanischen Militärfahrzeug überrollt.
Anti beef import demonstration, vigil
Im Park waren wir gestern nicht deswegen, sondern weil die Kinder hier mit ihren Inlinern fahren können, im Hintergrund ist ein Protestler der Kundgebung zu hören, hier das Video.

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