Der alte Markt Gimhaes liegt innerhalb des Bereichs, der von Stadtmauern umgeben war. Allerdings hat die heutige Bebauung keine Verbindung mit den vergangenen Jahrhunderten mehr. Anders sieht es einen Meter unter der Oberfläche aus. Beim Verlegen neuer Leitungen können die Archäologen demnächst über hundert Meter mit einer Notgrabung dokumentieren. Bereits am Anfang stießen sie auf Hausfundamente, eventuell die Empfangshalle aus der Chosun-Zeit, 1400-1900.
Unmittelbar neben den Läden wird gebaggert.

Das Skizzenbuch des Grabungsleiters:

Und dann passierte, was bei vielen Leitungen immer wieder vorkommt. Die Schaufel des Baggers reißt ein Wasserrohr auf. Ziemlich schnell fanden sich die Techniker, die wussten, wo man den Zulauf abstellen musste. Nach einer halben Stunden war alles wieder weg gepumpt, aber das Planum, die Untersuchungsfläche, war erstmal hinüber.

Der Archäologe sitzt auf einem der großen Steine, die als Fundamente für die tragenden Holzpfeiler des Gebäudes dienten:

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