Notgrabung im alten Marktviertel

By surin2sayan

Der alte Markt Gimhaes liegt innerhalb des Bereichs, der von Stadtmauern umgeben war. Allerdings hat die heutige Bebauung keine Verbindung mit den vergangenen Jahrhunderten mehr. Anders sieht es einen Meter unter der Oberfläche aus. Beim Verlegen neuer Leitungen können die Archäologen demnächst über hundert Meter mit einer Notgrabung dokumentieren. Bereits am Anfang stießen sie auf Hausfundamente, eventuell die Empfangshalle aus der Chosun-Zeit, 1400-1900.
Unmittelbar neben den Läden wird gebaggert.
Archäologie im Markt
Das Skizzenbuch des Grabungsleiters:
Archäologie im Markt XI
Und dann passierte, was bei vielen Leitungen immer wieder vorkommt. Die Schaufel des Baggers reißt ein Wasserrohr auf. Ziemlich schnell fanden sich die Techniker, die wussten, wo man den Zulauf abstellen musste. Nach einer halben Stunden war alles wieder weg gepumpt, aber das Planum, die Untersuchungsfläche, war erstmal hinüber.
Abgesoffen
Der Archäologe sitzt auf einem der großen Steine, die als Fundamente für die tragenden Holzpfeiler des Gebäudes dienten:
Archäologie im Markt VIII

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