
Logische Konsequenz, wenn Immobilienpreise steigen. Hier zu sehen in Dongnae. Die niedrigen Häuser haben keinen Wert mehr. Zum einen ist das rote Einzelhaus bereits Billigbetonbau um die 20 bis 25 Jahre alt. Wenn ich solche Viertel fotografiere, wundern sich die Jüngeren, ob ich diese Häuser möge. Ich verstehe, hier gibt es nichts zu sanieren. Die ersten Käufer der nachfolgenden Apartmenthochhäuser sind oft nicht die ersten Bewohner. In Anzeigen wird häufig damit geworben, dass sich die Neubauten in einer lukrativen Lage befinden. Das Wohnen ist erstmal zweitrangig. Wichtig ist, dass sich die Ausstattung auf dem neuesten Stand befindet. Wahrscheinlich werden sich die Ansprüche an das Äußerliche der Architektur erst dann grundlegend ändern, wenn die Spekulation mit Wohnungen aufhört. Die ehemaligen Grundstücksbesitzer des alten Viertels werden auch ihren Teil bekommen haben.

Die Attraktivität des Standorts ist durch diesen Fluss gegeben, dessen Ufer neu gestaltet werden. Dazu gehören Wasserbecken zum Schwimmen, Fitnessanlagen, Grünflächen. Zur Zeit der niedrigen Häuser war dieser Abschnitt eher vernachlässigt, als Erholungsraum kaum denkbar:

Schlagworte: Architektur, Busan, Korea, Stadtplanung
März 13, 2009 um 3:53 |
[...] die Serie: Die Häuser zusammen: Teil 1,Teil 2,Teil 3,Teil 4,Teil 5,Teil 6,Teil 7, Teil 8,Teil 9,Teil 10,Teil 11,Teil 12 a,Teil 12 [...]