Kimchi bis zum nächsten Jahr

By surin2sayan

Kimchi ist scharf eingelegter (Salz) Chinakohl und und kann lange aufbewahrt werden. Viele besitzen einen eigenen Kühlschrank dafür. Kimchi ist ein Hauptbestandteil vieler koreanischer Gerichte. Die einfache Variante lässt sich mit rotem feinem Chili, Ingwer, Knoblauch und Fischsoße herstellen. Aufwendiger ist es mit zusätzlich Muschelfleisch und Birne. Auch die Fischsoßen können selbst hergestellt werden. Gestern wurde soviel Chinakohl vorbereitet, dass SJs Schwester einen Tag benötigt hätte alle Blätter des Kohls einzureiben. 5 bis 6 Familienmitglieder haben mitgeholfen, hier ein Ausschnitt und die Sache war in 3 Stunden von der Bühne.
Kimchi

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9 Antworten zu “Kimchi bis zum nächsten Jahr”

  1. Carsten sagt:

    Kimchi – ist das nicht der Kohl, der normalerweise in Tontöpfen in der Erde eigegraben wird…? Klingt eigentlich ganz lecker – aber ein Jahr alter Kohl mit Fischsauce und Muscheln kann bestimmt auch ganz penetrant sein. Viele Grüße Carsten
    P.S.: Keine Angst – ich lese immer noch jeden Tag mit großem Interesse!!!

  2. Lothar und Barbara sagt:

    Hallo Ihr,

    ICH WILL AUCH WAS!!!!!!!!!!!!!!

    Gruß aus der Eifel an Alle

    (p.s.: Jens – gib mir doch nochmal Deine e-mail-Adresse durch…)

  3. surin2sayan sagt:

    Kimchi verdient noch ein bisschen mehr Text und Beschreibung, vielleicht liefere ich noch Bilder nach.

    @Carsten, ehrliche Antwort:
    Frisches Kimchi ist einfach Klasse, bei einem Jahr altem würde ich sagen: Immer noch besser, als vor die Alternative gestellt: “Keins vorhanden”.

    Und tatsächlich, früher wurde alles in die Erde vergraben. Aber seit es die Kimchi-Kühlschränke gibt (vom Aussehen wie Gefriertruhen) und die meisten Familien in Apartmenthochhäusern wohnen, ist das sehr selten geworden.

  4. Hirschi sagt:

    Hallo,

    da ich bisher eigentlich nur die Erzählungen von koreanischen Familien in Deutschland kenne, war ich wirklich sehr gespannt, wie die “andere Seite” so von ihrem Leben erzählt…
    Als Halbkoreaner in Dtld. stellt sich die Frage nach dem Auswandern zwar immer wieder, aber richtig überzeugen ließ ich mich nicht… Eure Blog-Einträge haben aber meine Einstellung dazu doch ins wanken gebracht ;)

    Wann ich darf, würde ich euren Blog gerne in die Korea-Blog-Presseschau (http://tom.hirschvogel.org/presseschau/) aufnehmen. Ist das in Ordnung?

    Grüße aus dem verregneten Deutschland,
    Thomas

  5. surin2sayan sagt:

    Kein Problem, in Korea bin ich der Deutsche, SJ ist hier geboren und die Kinder sind in der gleichen Situation wie du. ^^

  6. Carsten sagt:

    OK J-O. dann will ich jetzt aber auch ein Original Kimchi – Rezept zum nachkochen – jetzt will ich es auch unbedingt probieren!

  7. surin2sayan sagt:

    Carsten, ich such mal ein praktikables Rezept aus, es gibt viele Varianten. Wichtig wird die Menge des Salzes sein, Meersalz an besten. Zu wenig und das Kimchi gelingt nicht. Der Kohl verliert durch das Salz jede Menge Wasser innerhalb einiger Stunden.

  8. Carsten sagt:

    Erinnert eigentlich sehr stark an die Fermentation von Weißkohl zu Sauerkraut – und das hält ja auch locker ein Jahr lang.

  9. surin2sayan sagt:

    Manchmal wird auch gesagt Sauerkraut heiße im Koreanischen “deutsches Kimchi”.
    Ein machbares Rezept scheint auf dieser Wiki-Seite zu sein. Die Zutaten sind nicht übertrieben und nicht zu fischig.
    http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kimchi

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